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Kleinstprojekte der Botschaft

Deutsche Botschaft besucht Tageszentrum von First Step Georgia

Deutsche Botschaft besucht Tageszentrum von First Step Georgia, © Deutsche Botschaft

09.03.2018 - Artikel

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit unterstützt die Deutsche Botschaft Tiflis sogenannte Kleinstprojekte zur Verbesserung der Lebensumstände sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten in Georgien.

Was sind Kleinstprojekte?

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit unterstützt die Deutsche Botschaft Tiflis sogenannte Kleinstprojekte zur Verbesserung der Lebensumstände sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten in Georgien. Bei diesen Projekten handelt es sich um eigenständige Maßnahmen georgischer gemeinnütziger Einrichtungen (staatlich oder privat), die dank einer finanziellen Unterstützung der Botschaft realisiert werden können. Dabei muss es sich um einmalig abschließbare Maßnahmen handeln, die der Zielgruppe unmittelbar zugute kommen. Jährlich kann die Botschaft ca. zehn bis zwölf Kleinstprojekte unterstützen.

Wie stelle ich einen Antrag?

Die Frist für die Einreichung der Anträge endet am 10.02.18
Die Antragsteller werden über die Entscheidung der Auswahlkommission Ende Juli 2018 per Mail benachrichtigt.
Untenstehend finden Sie das elektronische Antragsformular in deutscher, georgischer und englischer Sprache. Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag zusammen mit dem Finanzierungsplan, erstellt in Nationalwährung (GEL), im Word- oder Excel-Format per E-Mail an: wz-100@tifl.auswaertiges-amt.de

Bitte schreiben Sie im Betreff Ihrer E-Mail: small grant
Das Original des Antrags müssen Sie nicht in die Botschaft bringen.

Kleinstprojekte-Antragsformular Deutsch DOC / 210 KB

Kleinstprojekte - Antragsformular Englisch DOC / 211 KB

Kleinstprojekte-Antragsformular Georgisch DOC / 213 KB

Wichtige Hinweise

Wichtigste Kriterien für die Förderung von Kleinstprojekten:


•    Der Antragsteller ist eine gemeinnnützige Organisation (nichtstaatlich oder staatlich);
•    Das Projekt leistet einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensumstände sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten; dieser Punkt (auf welche Weise leistet das geplante Projekt einen solchen Beitrag?) ist im Projektantrag zu erläutern;
•    Das Projekt kommt einer größeren Gruppe von Personen zugute;
•    Der Antragsteller ist nicht in der Lage, das Projekt vollständig selbst zu finanzieren;
•    Der Antragsteller und/oder die Personen, denen das Projekt zugute kommt, müssen einen Eigenbeitrag leisten; dieser Eigenbeitrag muss nicht unbedingt finanzieller Natur sein, sondern kann auch in anderer Form geleistet werden (z.B. Arbeitskraft);
•    Die Gesamtfinanzierung des Projekts ist gesichert (d.h. alle Finanzierungsbeiträge, die nicht von der Deutschen Botschaft beantragt werden, wurden definitiv zugesagt);
•    Im Rahmen des Projekts zu beschaffende Sachgüter können grundsätzlich in Georgien oder in den Nachbarländern beschafft werden;
•    Das Projekt kann bis zum Ende des laufenden Jahres (31.12.18) abgeschlossen, d.h. fertig abgerechnet werden;
•    Das Projekt entfaltet eine nachhaltige Wirkung (Bestandsdauer von mindestens zwei Jahren);
•    Es handelt sich um eine einmalig abschließbare Maßnahme;
•    Etwaige Folgeausgaben (z.B. laufende Kosten) können vom Antragsteller übernommen werden oder Dritte (z.B. Kommunen) haben die Übernahme bereits zugesagt;
•    Die Zuwendung der Botschaft übersteigt nicht den Betrag von umgerechnet 10.000 Euro (in Ausnahmefällen, z.B. wenn eine sehr große Anzahl von Personen von dem Projekt profitiert, ist eine Erhöhung der Zuwendungssumme auf maximal umgerechnet 25.000 Euro möglich).


Weitere Hinweise:


•    Honorare für Projektmanager und monatlich anfallende laufende Kosten wie beispielweise Nebenkosten etc. können nicht aus Mitteln der Botschaft bezahlt werden.
•    Der Antrag muss per Mail auf Deutsch, Englisch oder Georgisch gestellt werden. Verwenden Sie hierfür das Antragsformular.
Dem Antrag ist ein Finanzierungsplan für die geplante Maßnahme beizufügen, aus dem möglichst genau hervorgeht, welche Kosten im Einzelnen anfallen werden (bei Baumaßnahmen z.B. Zement: … GEL, Farbe: … GEL, Arbeit: … GEL; nicht: „Baumaßnahme“ … GEL).

 

 

Kleinstprojekte aus dem Jahr 2016

 

Partnerorganisation: Stadtverwaltung Telavi

Ort: Telavi/Region Kachetien

Zuwendung der Botschaft: 24.591 €

Kurze Projektbeschreibung: Aus den Mitteln der Zuwendung der Botschaft wird eine Suppenküche saniert, die täglich 300 Menschen vor Ort versorgt. Weitere 60 ältere Personen bekommen das Essen nach Hause geliefert.

Partnerorganisation: Zentrum für Menschen mit Behinderungen, Rustavi

Ort: Rustavi/Region Kvemo Kartli

Zuwendung der Botschaft: 6.423 €

Kurze Projektbeschreibung: Im Zentrum für Menschen mit Behinderungen erhalten Kinder mit Behinderungen Vorschulausbildung und Therapie. Mit der Zuwendung der Botschaft wurde Ausstattung und Inventar für das Zentrum finanziert. Das Projekt kommt 60 Kindern zugute.

Partnerorganisation:  APNSC - Association for People in Need of Special Care

Ort: Tiflis

Zuwendung der Botschaft: 13.399 €

Kurze Projektbeschreibung: Association for People in Need of Special Care betreibt ein Tageszentrum für Personen mit geistiger Behinderung. Durch Zuwendung der Deutschen Botschaft wurden Ausstattung und Materialien für eine Druckwerkstatt beschafft. Etwa 50 vom Zentrum Betreute werden an Workshops in der Druckwerkstatt teilnehmen.

Partnerorganisation:  First Step Georgia

Ort: Tiflis

Zuwendung der Botschaft: 10.546 €

Kurze Projektbeschreibung: First Step Georgia betreibt ein Tageszentrum, das für Kinder mit geistigen Behinderungen zur Verfügung steht. Im Rahmen des Projektes wurden bislang ungenutzte Räumlichkeiten renoviert. Somit erhalten Kinder, die bisher auf der Warteliste standen, Zugang zu den Dienstleistungen von Psychologen, Fachpädagogen oder Logopäden. Das Projekt kommt insgesamt 262 Kindern zugute.

Partnerorganisation: GEFPOR - Georgian Foundation for Prosthetic Ortopedic Rehabilitation

Ort: Tiflis

Zuwendung der Botschaft: 7.219 €

Kurze Projektbeschreibung: Als orthopädische Organisation versorgt GEFPOR seit 2003 Prothesenträger. Mit Mitteln der Botschaft wurde die Installation eines Lifts für auf den Rollstuhl angewiesene Patienten finanziert, die im Rahmen ihrer Behandlung im Gebäude von GEFPOR übernachten. Das Projekt kommt jährlich 80 Personen zugute.

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