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Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit mit Georgien

Giorgi Kwirikaschwilli, Premierpraesident von Georgien in Tiflis

Bei seinem Delegationsbesuch im Mai 2017 trifft der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller den Premierminister Georgiens Giorgi Kwirikaschwili, © Ute Grabowsky / photothek.net

09.03.2018 - Artikel

Deutschlands staatliche entwicklungspolitische Zusammenarbeit (EZ) mit Georgien erstreckt sich im Rahmen des Regionalprogramms der Kaukasus-Initiative auf den gesamten Südkaukasus. Die Programme sind daher im Allgemeinen sowohl in Georgien als auch in Armenien und Aserbaidschan aktiv und fördern durch regionale Aktivitäten wie Konferenzen, Workshops und Seminare nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten aus Verwaltung, Justiz und Wirtschaft der drei Länder. Normalerweise kämen sie aufgrund bestehender Konflikte zwischen den Ländern nicht zueinander. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltungen, die von den deutschen Organisationen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), KfW-Kreditbank und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) sowie von den politischen Stiftungen und anderen Institutionen organisiert werden, ist, dass die Teilnehmer ihre Kontakte untereinander auch außerhalb dieser Veranstaltungen pflegen – dies ist in vielen Fällen bereits Realität.

Inhaltlich konzentriert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Südkaukasus auf die drei Schwerpunkte

 

  • Umwelt,
  • nachhaltige Wirtschaftsentwicklung,
  • Demokratie, Zivilgesellschaft und öffentliche Verwaltung.

In diesem Rahmen beauftragt Deutschland in Gestalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Durchführungsorganisationen GIZ, KfW und PTB mit der Durchführung verschiedener Vorhaben.

 

Technische und Finanzielle Zusammenarbeit 

Technische Zusammenarbeit besteht im Wesentlichen aus Beratungs- und Sachleistungen von GIZ und PTB. Diese arbeiten hierzu eng mit georgischen Ministerien, Gemeinden und anderen Institutionen zusammen, aber auch mit Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NROs). Die KfW ist für die Finanzielle Zusammenarbeit zuständig. Sie vergibt Kredite aus eigenen Mitteln und/oder aus deutschen Haushaltsmitteln, oder in selteneren Fällen (nicht zurückzahlbare) Zuschüsse. Die Kredite erhält entweder direkt der georgische Staat oder eine juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts.


Daniel Haas

Leiter des Referats für entwicklungspolitische Zusammenarbeit

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

Sheraton Metechi Palace Hotel

Telawi Str. 20, 0103 Tiflis

Tel.: 00995 - 32 - 24 47 300

Informationen zur Entwicklungszusammenarbeit insgesamt sowie zu den Förderangeboten der Bundesregierung für deutsche und ausländische Nichtregierungsorganisationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).


Auf dieser Website der georgischen Regierung finden Sie eine Übersicht aller derzeit aus deutschen öffentlichen Mitteln unterstützten EZ-Projekte in Georgien, wenn Sie im Suchbereich „Funding Source“ als Suchwort „Germany“ eingeben.

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