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Die Bundesrepublik Deutschland fördert die nachhaltige Entwicklung Georgiens mit weiteren 252,7 Millionen EUR

30.04.2018 - Pressemitteilung

 Am 30. April 2018 unterzeichneten der Minister für Finanzen von Georgien, Mamuka Bakhtadze und die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Georgien, Dr. Heike Peitsch, das Abkommen über die finanzielle Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Georgien. Mit diesem Abkommen stellt die Bundesrepublik Deutschland insgesamt fast 253 Mio. EUR (22,7 Mio. EUR Zuschuss, 230 Mio. EUR verbilligte Darlehen) für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Georgien zur Verfügung. Mit den Mitteln werden unter anderem Investitionen in die Berufsbildungsinfrastruktur, in die kommunale Infrastruktur in Kazbegi, Imereti und dem ländlichen Adscharien, der weitere Ausbau des Stromübertragungsnetzes sowie Energieeffizienzmaßnahmen finanziert. Es wird ebenso ein Zuschuss zur Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Integration von Binnenflüchtlingen bereitgestellt.

 

Botschafterin Dr. Heike Peitsch lobte bei diesem Anlass die engen Beziehungen Deutschlands und Georgiens. „Das heutige Abkommen stellt eine Rekordzusage dar und zeigt die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit zwischen den beiden Ländern“, so Botschafterin Peitsch. Das Abkommen macht den Weg für die Umsetzung umfangreicher Unterstützung frei, die zwischen beiden Regierungen im Rahmen von Regierungskonsultationen im August 2017 besprochen worden waren. Umgesetzt wird die finanzielle Zusammenarbeit durch die KfW Entwicklungsbank und ihre georgischen Partnerinstitutionen. Zusätzlich werden die laufenden regionalen, ebenfalls von der Bundesrepublik Deutschland geförderten, Projekte der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Bereich Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Umwelt sowie Demokratie, Kommunalentwicklung und Rechtsstaatlichkeit fortgeführt.